January 20th, 2008
Samstig, ich bin wieder mal in Delhi sälber gsi, uf der suechi nacheme Schwizer Sackmässer. En Kolleg vom Domink sim Team hät ghürated und mir händ für ihn öppis schwizerisches brucht. Gfunde und uf em Heiwäg vom Connaught Place richtig Parkplatz wo der Fahrer gwarted hät, hani plötzlich en brune Flade uf mine Schueh gha. Argl…
Im Hintergrund het eine wild am Kolleg gruefe und plötzlich rennt en Inder miteme Schueputzset an mir verbi. Da staht er vor mir: “Oh, Sir Monkey shit from the tree. You are lucky it did not fell on your head!” Han es gläubigs Gsicht ufgsetzt und gseit: “Ooohh, no…” Er hät mir den grad abote min Schue z butze und hät no gmeint, dasi Glück ha das ich grad en Schueputzer vor mir ha, hähä!
Ufjedefall hani ihn den min Schue lah schmirgle, sind nämmli ganz Neui gsi und ha jo no ad Hochzyt welle. Woni im Gschröch gseit ha, das i scho es paar Mönet da bin hät er s nonig welle wahr ha. Wyter het er gmeint: “Oh, heavy work, very sticky, it destroyed my towel. Monkey shit expensive, 850 Rupies”. Damit ihr eu chönd vorstelle, das sind fascht 30 SFr!
Ich han ihm gseit isch too much, und er het mer es neus Agebot gmacht, 800 Rupies, also 50 Rupies discount, ha mi rächt müese zrugg halte, dass i nid in es Lache usbroche bi! Ich han den nüt meh gross gseit und ihn la putze und schmirgle.
Won er fertig gsi isch, hani ihm gseit: “Thank you Bhaia, Monkey is your friend!” und bin wäggloffe. Er hät s nonig ganz glaubt das ers miteme europäisch getarnte Inder ztue hät und het nach sine 800 RS gfrogt. Er häts den aber bald gschnallt, dass er hät welle de fälsch abzocke, ha ihm nomol gseit Monkey is your Friend und bin wäggloffe!
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September 11th, 2007
Mr. Raeto Muehlemann
Westend Heights
Tower E, Flat E-171
DLF City Phase V
Gurgaon - 122001, Haryana
India
Telefon: +91 124 436 4764
Mobile: +91 997 140 0743
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September 5th, 2007
Nach fast zwei Wochen im Hotel in Gurgaon, hatten wir genug und wollten endlich in ein eigenes Heim. Leider war das von Antibrumm und mir noch nicht fertig, deshalb haben wir uns im Gästezimmer von Fäb, Jill und Manoj einquartiert. Am Tag des grossen Einzugs kam die Überraschung - kein Bett im Gästezimmer! Nach einer Apollo Mission II, haben wir mit einer Matratze von Jill und den Polstern vom Sofa zwei halbwegs brauchbare Liegeflächen zusammengebaut. 
In der Hoffnung, dass vielleicht bald die Matratze geliefert wird, haben wir 1 Woche so durchgestanden.
Beide Appartements befindet sich in einer Wohnsiedlung (5 Towers). Wir sind im 17 Stock, die Aussicht ist ganz okay. Es hat hier noch ein Pool, Gym und manchmal ein Liftboy. Nur würde ich zu gerne wissen, ob sich jemand über die Öffnungszeiten von Pool und Gym Gedanken gemacht hat?! Der Pool und das Gym ist von 7:00 - 11:00 Uhr und von 17:00 - 22:00 Uhr geöffnet. Somit ist der Pool zur schönsten und heissesten Zeit des Tages geschlossen und das auch am Weekend!!! Bravo…
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August 19th, 2007
Letzte Woche war die Education zu Ende und somit auch das Abenteuer in Kolkata, ein schwerer Abschied. Gurgaon, unser neues Domizil ist eine boomende Stadt und liegt ca. 50km südlich von Delhi. Es gibt hier fast nur riesige Wohnblöcke, Geschäftsgebäude und Shopping Malls.
Im Gegensatz zu Kolkata, wo es mehr Taxis als Einwohner hat, muss man hier richtig kämpfen, um eines zu kriegen. Wenn man dan mal eines hat, fährt der einem aber nicht wirklich dort hin wo man möchte. Ein bis zwei Stopps bei einem Touristenabzockerladen gehört einfach dazu, denn da kassiert der Taxifahrer.
Zur Zeit sind wir gerade noch im Hotel und warten auf die Fertigstellung unseres Appartements. Übrigens hat es dort einen Pool der sogar schwimmtauglich ist. Dann kann ich endlich wieder mal was für die Fitness tun. 
Morgen geht’s dann auch im Projekt los.
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August 6th, 2007
Am Wochenende vom 4. und 5. August war Dominik und ich in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesh. Bereits das organisieren des Visum war eine Story für sich. Ein illegaler Antragsformularverkäufer hat uns geholfen dieses auszufüllen. Sein „guter“ Tip, alles möglichst unterschiedlich auszufüllen, hat uns fast das Visum gekostet. Doch es hat doch noch geklappt.
Nach einer Fluzeit von 45min. sind wir in Dhaka angekommen. Auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel hat uns ein selbstständiger Reiseführer begleitet. Er hat uns angeboten uns für 2 Tage ein bisschen herumzuführen. So sind wir dann auch mit ihm in Bangladesh herumgezogen. Am ersten Tag eher ein in der Stadt. Am Anfang hat er uns zu den Slums gebracht, die entlang einer Eisenbahnschiene lagen. Dort spielten die Kinder zwischen den Zugsschienen. Bei einer Hütte sind wir dann eingegangen und haben uns einen Tee reingezogen. Zuest war ich ein bisschen unsicher, ob mein Magen das mitmacht. Doch unser Moto war: “Man kann nur stärker werden”!
Dann sind wir noch ein bisschen ins Grüne gegangen. Das Wetter war super, nur ein bisschen heiß. Wir hatten 39 Grad, dass treibt schon den Schweiß auf die Stirne.
Am zweiten Tag sind wir 4 Stunden aus der Stadt in Richtung Norden gefahren. Die Tage bevor wir nach Bangladesh gingen, hatte es dort heftigen Monsun. Alles war überschwemmt, viele Hütten von armen Leute waren geflutet.
Noch krasser als in Kolkata sind wir von den Leuten angestarrt worden, im speziellen als wir in einen völlig überfüllten öffentlichen Bus außerhalb von Dhaka gestiegen sind. Ja, jetzt wissen wir wie sich die Tiere im Zoo fühlen! 
Eine Digicam mitzunehmen kann ich jedem empfehlen. Machst du ein Foto von ihnen, dann freuen sie sich gleichermassen, wie wenn ich nach 3 Monaten in Indien ein Stück Gruyère bekomme. 2 Sekunden später hat sich die Menschenmenge verdoppelt und jeder posiert um auf das nächste Foto zu kommen. Wenn du zwei Minuten stehen bleibst und Fotos von Leuten machst, versammeln sich die halbe Gegend um dich herum! 
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July 14th, 2007
Am Wochenende vom 14. - 15. Juni haben wir (6) einen Ausflug in die Mangrovengebiete gemacht. Diese sind nur ca. 50km südlich von Kolkata und gehören zum UNESCO Welterbe. Auf den diversen kleinen Inseln treiben sich wilde Tiger, Kobraschlangen und andere unangenehme Tierarten herum. Wir haben den ganzen Ausflug bei Sunderband Tiger Camp gebucht.
Früh morgens klettert wir in den Bus, “Ab in den Süden…”. Die Fahrt durch die Vororte von Kolkata war eine spezielle Erfahrung. Wir fuhren paralles zu einem Fluss, wenn man das noch so bezeichnen kann. Es war einfach eine dunkle, schon fast schwarze Brühe. Der Duft der sich in der Nase verfieng war nicht sehr angenehm (übrigens hatte das Fahrzeug keine AC und es war schrecklich heiss –> somit fahren mit offenem Fenster). Einige Kilometer weiter, zeigt sich Indien aber von der schönen Seite. Viele kleine Reisfelder, kleine Holz-und Lehmhütten, Palmen und Büsche schmücken die Landschaft. Nach ca. 2 Stunden kommen wir am kleinen Hafen an, wo es mit dem Boot zum Camp ging.
Wir haben im Sunderban Tiger Camp übernachtet, das war ganz nett. Die haben uns dann auch durch den Tag auf einem Schifflein durch die diversen Nebenflüsse gebracht. Einen Tiger haben wir leider nicht gesehen, dafür eine King-Cobra, ein Wildschwein, ein Affe und einige andere Tiere.
Am nächsten Tag haben wir in der Zeitung (Indian Times) ein Artikel gefunden, dass in Sunderban ein Fischer von einem Tiger angegriffen wurde. Also es gibt sie wirklich…
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July 10th, 2007
…habe ich hier doch schon einiges erlebt.
Die erste Woche habe ich in einem Hotel verbracht. Personal hatte es wie Sand am Meer. Bei jeder Tür ist jemand gestanden, um diese aufzuhalten und “Good morning” zu wünschen. Das Herzstück der Hotelanlage - wie könnte es anders sein - war der Pool. Schon bald hatten wir aus einem Rettungsring und zwei Stühlen eine perfekte Wasserballanlage aufgebaut. Schweizer gegen Saft, natürlich haben die wir gewonnen.
Nach einer Woche bin ich mit Dominik und Jill in ein frisch renoviertes Appartement gezogen. Es liegt in einem ruhigen und schönen Quartier, ganz gemütlich. Wir haben eine kleine Küche, wo wir unser Abendessen im Normalfall selber kochen. Ohne Pasta geht bei mir nichts. Mittagessen bekommen wir was indisches am Ausbildungsort. An das Essen habe ich mich gut gewöhnt, die schärfe habe ich soweit im Griff! 
Das Wetter hier ist schon ein bisschen anders als ich das kenne. Wenn es wieder mal richtig heiss ist, dann steigt das Thermometer schnell mal auf 36 Grad und das bei einer Luftfeuchtigkeit von 95%. Da Monsun ist, regnet es immer wieder mal. Das dritte Wochenende hat es fast durchgehend geregnet. Dementsprechend sahen auch die Strassen aus. Gewisse Stadtteile waren Knie- bis Hüfttief unter Wasser. Bei unserem Appartement war das zum Glück nicht so schlimm, nur ca. 20 cm. An das Wetter habe ich mich aber schon ganz gut gewöhnt.
Mein Wochenende ist meistens voll ausgestopft. Die Wochenenden bis zum Abflug nach Gurgaon sind schon alle geplant. Mehr dazu später…
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